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tauchen maßgeschneidertFoto von Anke Kuchem

Hilfemenü

Erfahrungsbericht TL-Quali 2009 einer Teilnehmerin

Erfahrungsbericht von der Tauchlehrerqualifikation 2009

Im Herbst des letzten Jahres traf ich durch Zufall Anke, die ich vom TUF Wuppertal her kannte. Während unseres netten Gespräches sprach sie mich an, ob ich keine Lust hätte, noch den TL2 zu machen.
Ich verabschiedete mich von ihr mit der Option, dass ich mir dieses überlegen würde.

Gerade ich  - ich leide an Prüfungsangst ohne Ende.
Wenn ich eine Prüfung ablegen soll (im meinem Leben waren es nicht wenige), fühle ich mich, als ob ich zur Schlachtbank geführt würde.
Nichtsdestotrotz entschied ich mich dafür, diese Sache in Angriff zu nehmen, da ich mit dem TL2 doch um einiges flexibler  bin .  Bei Anke den TL2 zu machen gab mir ein gutes Gefühl.  Sie strahlt für mich Ruhe und Freundlichkeit aus. Ich hoffte daher, dass dies meine Prüfungsangst in Grenzen halten würde.

Ich meldete mich also bei Anke an.

Im Frühjahr traf sich dann ein kleines erlesenes Grüppchen,  diese Hürde anzugehen. 
Es war von allen Sternen jemand dabei.

Schon beim Vortreffen hatte ich das Gefühl, es wird anders als sonst. 

Ich mit meiner Prüfungsangst sprach natürlich ständig von Prüfung. Jedes Mal, wenn ich dieses Wort in den Mund nahm, widersprachen mir Anke und auch die anderen 3 Teilnehmer.  Das ist keine Prüfung,  sondern ein Qualifikation oder auch Quali…  Du wirst schon sehen.

Wir hatten nach den Vortreffen zunächst einen sehr interessanten Theorieunterricht, der in einer kleinen schriftlichen „Wissensabfrage“ und einer Lehrprobe endete. Manche würden dies als Prüfung bezeichnen, doch durch die spezielle Art und Weise wurde der Stress rausgenommen. Es konnte Ruhe vermittelt werden, produktives Miteinander. Hier konnte man zeigen, was man kann ohne Angst davor zu haben, niedergemacht zu werden . 

O.k. nachdem das geschafft war und wir so einige Vorbereitungstauchgänge hinter uns hatten, ging es dann zum  praktischen Teil in Hemmoor.

Glaubt ja nicht, dass ich nicht aufgeregt war. Die Nerven lagen blank bei mir. Die anderen Teilnehmer und Anke können davon ein Lied singen.  Aber durch die Art der Qualifikationstauchgänge und durch die Ruhe , die die 3 Coaches  (manche würden Prüfer sagen) ausstrahlten, war es für mich viel  leichter , als jegliche Prüfung zuvor und von Tag zu Tag verlor ich immer mehr von meiner Angst . Angst zu verlieren heißt auch sich etwas trauen  und vor allem etwas zutrauen .  Hierbei haben mir die Gespräche, welche ich mit Thomas, Anke, Sabine, Thorsten und Holger geführt habe und so manche ungewöhnliche Übung  geholfen.

Auch heute bin ich noch weit davon entfernt davon, ohne Prüfungsangst durch das Leben zu gehen,  doch sehe ich es nun dank der TL-Quali um einiges lockerer. 

 

Haan, 30.12.2009

 

Dorothee John-Wickel

 

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